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Da ich einige Anfragen erhalten habe wieso ich mich befähigt fühle solche Aussagen zu machen werde ich hier einen kleinen Lebenslauf veröffentlichen

Aufgewachsen in einer Familie mit einem kleinen landwirtschaftlichen Nebenerwerbsbetrieb habe ich als Kind vieles aus dem Leben und Arbeiten gelernt.
Die Schule hat mich in dieser Zeit wenig interessiert. Die Pflege des Kartoffelackers und das Melken der Kühe war einfach viel wichtiger.

So beendete ich die Volksschule nach acht Schuljahren und begann eine Lehre bei der Post. Allerdings im Bereich der später zur Telekom wurde, als Fernmeldehandwerker.
Nach einem ehr qualvollen Jahr mit U-Eisen schrubben und Schmiedekurs kam im 2. Lehrjahr die mehr technische Ausbildung. Das weckte nur mein Interesse und ich entwickelte einen nie gekannten Ehrgeiz mich in die komplexesten Themen möglichst schnell und tief einzuarbeiten. Wegen guter Leistung wurde mir eine Lehrzeitverkürzung angeboten mit gestraffter Ausbildung im dritten Lehrjahr.  So schloss ich meine Lehre schon fünf Wochen vor meinem 17. Geburtstag ab, mit recht gutem Ergebnis.

Ein guter Freund überredete mich dann die Berufsaufbauschule zu besuchen um die Mittlere Reife zu erlangen. Zwei Jahre Mittwoch abends und Samstag  vormittags die Schule zu besuchen zusätzlich zum Beruf und meinen Nebenbelastungen durch die kleine Landwirtschaft Leider war schon schwer. Leider hatte ich im Vollzeitjahr auch noch mit Verletzungen (hab meinen Schutzengen mal wieder voll in Anspruch genommen) und Krankheiten zu kämpfen und konnte erst kurz vor den Prüfungen richtig Gas geben. Das Ergebnis war so "Mittelprächtig",  zur Anmeldung bei der Berufsoberschule reichte der Schnitt gerade so.

So besuchte ich die BOS in Nürnberg um im technischen Zweig die "fachgebundene Hochschulreife" zu erlangen.
Im technischen Zweig steht Mathe und Physik im Vordergrund, man schreibt das gleiche Abi wie im Leistungskurs am Gymnasium. Mein Abi Ergebnis in diesen beiden Fächern war ausgezeichnet:
 - bestes Mathe-Abi der Schule mit 1,0
 - bestes Physik-Abi der Schule mit 1,0.

Danach begann ich mit dem Studium an der Universität Erlangen im Fach Elektrotechnik.
Schwerpunkte waren dabei:
 - Nachrichtentechnik
 - Hochfrequenztechnik
 - Energietechnik

Meine Diplomarbeit am Nachrichtentechnischen Institut, Prof. Schüssler, zum Thema
"Entwurf von nichtrekursiven digitalen Filtern mit linearer oder minimaler Phase", mit sehr hohen Anforderungen an Mathematik und Software-Entwicklung. Das Ergebnis war ein wirklich durchschlagender Erfolg. Die bis dahin wohl weltweit gültige Grenze beim Entwurf solcher Filter lag beim 32sten Grad. Mir ist es gelungen diese Grenze auf 2048 hoch zu treiben und daraus auch noch minimalphasige Filter mit Grad 1024  zu berechnen.
Die Ergebnisse meiner Diplomarbeit wurden in der Fachzeitschrift des IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) veröffentlicht und haben in Fachkreisen weltweit für Aufsehen gesorgt.
Für mich war es wirklich erstaunlich, so eine Art "kleiner Ritterschlag", als ich 10 Jahre später erfuhr, dass die von mir entwickelte Software noch immer das Standard-Programm für den Entwurf von digitalen Filtern an der Uni Erlangen Nürnberg war.
Das war schon überraschen bei der damals hohen technischen Innovationsrate.

Das Angebot einer Assistentenstelle bei Prof. Schüssler musste ich leider ablehnen.
Die Umschreibung, meine finanziellen Mittel waren erschöpft hört sich besser an wie, ich war völlig pleite, aber so war es eben. Unser zweites Kind war schon geboren als ich am 1.4.1982 als Entwicklungsingenieur im Labor für Multiplexsysteme der PKI meine Arbeit aufnahm. Bereits am 1.1. 1995 wurde ich zum Laborleiter ernannt und war mehrere Jahre der jüngste Laborleiter der Firma.