Die „Energieregion-Jurahöhe“
Netzanpassung dringend erforderlich!
In der Grenzregion der bayrischen Regierungsbezirke Mittelfranken / Oberpfalz ist im Landkreis Nürnberger Land, Stadt Altdorf (Eismannsberg), Offenhausen und Happurg sowie Landkreis Neumarkt, Gemeinde Berg und dem ebenfalls angrenzenden Landkreis Amberg-Sulzbach mit inzwischen 20 Windkraftanlagen, mehreren PV-Anlagen, auch Freifeld, und 3 Biogasanlagen eine Erneuerbare-Energie-Region entstanden. Ich nenne sie „Energieregion-Jurahöhe“.
Leider ist die Netzanbindung im Netzgebiet der N-ERGIE über die bestehenden 20kV-Leitungen überlastet. Die dort gebauten PV-Freifeldanlagen und drei WEA blockieren sich bei guter Wind- und Sonnenlage. Abschaltungen der WEA sind offensichtlich an der Tagesordnung (sehe ich fast jeden Tag zur Mittagszeit).
Will man das ganze Potential der Region ausschöpfen ist eine Netzverstärkung zwingend notwendig.
An der A6, mitten in dieser Region, ist eine PWC-Anlage in Planung, an der Grenze der Gemarkung Eismannsberg.
Da diese sicher auch mit Schnell-Ladestationen für PKW und LKW ausgestattet werden wird braucht man eine entsprechende Versorgungsleitung mit mehreren Megawatt Leistung!
Ich schlage deshalb folgende Netzanpassung vor und bitte diese zu prüfen.
Netzkuppler an der Hochspannungsleitung der Bayernwerke
110kV (V_E_CONSEG_30416_O_LN) Ludersheim – Schwandorf
Die bestehende Leitung sollte einen bzw. mehrere 20kV Netzzugäng auf der Jurahöhe zur Verfügung stellen!
Die Situation lässt sich lokal leider nicht lösen. Verschiedene Regierungsbezirke, TenneT (betreibt die 220kV-Leitung auf den gleichen Masten) und die Verteilnetzbetreiber arbeiten offensichtlich mehr gegeneinander als miteinander. Über die Ursachen der der Konflikte kann ich mich nicht äußern.
Das Ganze kann nur politisch und durch Zusammenarbeit aller Betreiber gelöst werden. Sonst geht die Entwicklung der Erneuerbaren Energie in dieser Region nicht mehr voran.
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